Anwaltskanzlei Brinkmann

Kappel-Grafenhausen

Richter: "Wo waren Sie in der fraglichen Nacht zwischen 1 Uhr und 4 Uhr?"

Angeklagter: "Im Bett."

Richter: "Zeugen ?"

Angeklagter: "Ich hab`s versucht."

 

 

Frage des Richters: "Zeuge, woraus schließen Sie, dass sich der Angeklagte im betrunkenen Zustand befand ?"

Zeuge: "Er ging in das Telefonhäuschen, kam nach einer halben Stunde wieder heraus und beschwerte sich, dass der Fahrstuhl nicht funktioniert!"

 

 

Richter: "Stimmt es, Zeuge, dass die Angeklagte einen zweifelhaften Lebenswandel führt ?"

Zeuge: "Ganz eindeutig, Herr Richter. Ich habe sie schon mehrmals in Lokalen gesehen, die ich nie betreten würde!"

 

 

Richter: "Schuldig oder Unschuldig ?"

Angeklagter: "Das müssen Sie herausfinden. Dafür werden Sie schließlich bezahlt!"

 

 

Richter: "Angeklagter, weshalb haben Sie bei Ihrer Verhaftung nicht Ihren richtigen Namen angegeben?"

Angeklagter: "Herr Richter, ich war so stinksauer, dass ich mich selber nicht mehr kannte!"

 

 

Der Angeklagte rechnet mit dem Schlimmsten. Die Angst sitzt ihm im Nacken. Er schwört seinem Verteidiger: "Herr Rechtsanwalt, tun Sie alles, was in Ihrer Kraft steht. Wenn ich mit einem Jahr davon komme, erhalten Sie tausend Mark extra.

Nach der Verhandlung sagt der Anwalt zum Angeklagten: "Das war ein harter Brocken Arbeit. Die wollten Sie doch glatt freisprechen!"

 

Frage des Richters: "Herr Verteidiger, haben Sie noch etwas zu Gunsten des Angeklagten vorzubringen ?"

Angeklagter: "Ja, Euer Ehren. Ich bitte bei der Urteilsfindung zu berücksichtigen, dass mein Mandant schwerhörig ist. Deshalb konnte er die Stimme seines Gewissens nicht hören!"

 

Der Vorsitzende: "Herr Zeuge, sind Sie ganz sicher, dass Sie den Angeklagten in der fraglichen Nacht in der Kneipe gesehen haben?" -

Zeuge: "Ja, Euer Ehren, ganz sicher", erwidert der Zeuge treuherzig, "genaugenommen habe ich ihn sogar doppelt gesehen!"

 

 

Der Amtsrichter blättert in seinen Akten.

Schließlich fragt er den Angeklagten: "Sie sollen gesagt haben, der Kläger sei ein Drecksack und Stinkstiefel. Stimmt das?"

"Ja, Euer Ehren. Nur gesagt habe ich es nicht."

 

 

Richter: "Angeklagter, Sie sind doch nicht arm. Weshalb haben Sie dann dieses Fahrrad gestohlen?"

Angeklagter: "Nicht gestohlen, Euer Ehren. Es stand an der Friedhofsmauer, und da dachte ich, der Besitzer sei verstorben!"

 

 

Buhmann steht wieder einmal vor Gericht.
Der Vorsitzende: "Angeklagter, was stand in dem Brief, den Sie der Klägerin geschrieben haben?"
Angeklagter: "Kann ich nicht sagen, Herr Richter. Briefgeheimnis!"
Der Vorsitzende:
"und wie hoch war der Geldbetrag, den Sie von der Dame erhalten haben?"
Angeklagter:"Kann ich auch nicht sagen. Bankgeheimnis!"
Der Vorsitzende: "Schön, dann verurteile ich Sie hiermit zu fünf Jahren Freiheitsentzug ohne Bewährung."
Angeklagter :"Aber Herr Richter, warum denn?"
Der Vorsitzende: "Tut mir leid, Amtsgeheimnis!"